„Was die Definition von Īmām aus der Sicht der Scharī’ah anbetrifft, so ist dieser der Glaube mit dem Herzen, das Aussprechen mit der Zunge und die Handlungen des Körpers, er steigt durch Gehorsam und fällt durch Sünde. Der Glaube kann nur bestehen, wenn diese drei Dinge vorhanden sind. Deshalb ist derjenige, der zwar mit seinem Herzen glaubt, aber nicht mit seiner Zunge, auch kein Gläubiger (Mu`min). Denn Allah, Erhaben und absolut Majestätisch ist Er, sagte über die Ungläubigen: "Wir wissen wohl, dass dich das, was sie sagen, in der Tat traurig macht. Aber nicht dich bezichtigen sie (in Wirklichkeit) der Lüge, sondern die Zeichen Allahs verleugnen die(se) Ungerechten."(6:33) Und Er sagte über Fir`aun (Pharao): "Er sagte: „Du weißt ja, niemand außer dem Herrn der Himmel und der Erde hat diese als einsichtbringende Zeichen herabgesandt."(17:102) Und Er, Erhaben und absolut Majestätisch ist Er, sagte über die Ungläubigen, die Seine Zeichen für Lüge erklären haben: "Und sie verleugneten sie, obwohl sie selbst davon überzeugt waren, aus Ungerechtigkeit und Überheblichkeit."(27:14) Somit ist der Glaube im Herzen allein nicht ausreichend, so wie es diese al-Murdji`ah behaupten. Dieser ist nicht der Glaube. Auch der Glaube mit der Zunge allein, ist nicht ausreichend, denn dies ist der Glaube der Heuchler: "Sie sagen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist."(48:11)
Quelle: basserra.de
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