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Dienstag, 6. Januar 2015

In der Wiedervergeltung ist Leben für euch [2:179]

 – Ibn Kathir sagt hierzu sinngemäß: D. h. in der Androhung der Todesstrafe für Mord liegt eine Abschreckung, so dass dadurch Menschenleben geschützt werden.

Nicht die Gebetsrichtung an sich ist wichtig, sondern das man dadurch Allah Gehorsam ist.

Es ist keine Frömmigkeit, wenn ihr eure Angesichter in Richtung Osten oder Westen wendet; Frömmigkeit ist vielmehr, dass man an Allāh glaubt, den Jüngsten Tag, die Engel, das Buch und die Propheten und vom Vermögen - obwohl man es liebt - den Verwandten gibt, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und (für den Freikauf von) Sklaven, dass man das Gebet verrichtet und die Zakāh entrichtet. Es sind diejenigen, die ihr Versprechen einhalten, wenn sie es gegeben haben; und diejenigen, die in Elend, Not und in Kriegszeiten geduldig sind; sie sind es, die wahrhaftig und gottesfürchtig sind. [2:177]

- Ibn Kathir sagt sinngemäß, dass dieser edle Koranvers allgemeine Grundsätze und die richtige, aufrechte #Aqida darlegt.

Ibn Kathir sagt über die Bedeutung des Koranverses sinngemäß: Als Allah die Mu'minun anwies, sich zunächst nach Jerusalem und dann nach Mekka beim Gebet auszurichten, war dies schwer zu akzeptieren für einige Leute vom Volk der Schrift und auch für einen Teil der Mu'minun. Daraufhin offenbarte Allah, was die Weisheit hinter diesen Anweisungen war, nämlich einfach, dass man Allah gehorsam ist und dass man sich so ausrichtet, wie Er es befiehlt.


D. h. nicht die Richtung an sich ist wichtig, sondern dass man dadurch Allah gehorsam ist.

O ihr Mu’minūn, esset von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben, [2:172]

Abu Huraira berichtet, dass der Gesandte #Allahs (s.a.s.) sagte: „Allah, der Erhabene, ist gut und nimmt nur Gutes an. Allah hat den Mu’minūn befohlen, was er den Gesandten befohlen hat, und der Erhabene hat gesagt: «O ihr Gesandten, esset von den reinen Dingen und tut Gutes.» [23:51] Und der Erhabene hat gesagt: «O ihr Mu’minūn, esset von den guten Dingen, die Wir euch gegeben haben,» [2:172] Danach erzählte er von einem Mann, der eine lange Reise machte, mit ungekämmtem Haar, staubbedeckt, der seine Hände zum Himmel streckte (und rief): «O Herr, o Herr»! - (während) seine Speise vom Verwehrten war, sein Trank vom Verwehrten, sein Gewand vom Verwehrten und er mit Verwehrtem ernährt war. (Der Gesandte Allahs (s.a.s.) sagte darauf:) „Wie kann er erhört werden!“


(Muslim #Hadith Nr. 1015)

Das Gleichnis der Kafirūn ist wie das Gleichnis dessen, der einem (Tier) etwas zuruft, das nichts hört außer Lauten und Zurufen. [2:171]

Das Gleichnis der Kafirūn ist wie das Gleichnis dessen, der einem (Tier) etwas zuruft, das nichts hört außer Lauten und Zurufen. [2:171]
– Ibn Kathir sagt sinngemäß: D. h. die Kafirun sind in ihrer Irreleitung und ihrem Unwissen so wie das Vieh, das nichts versteht, was man ihm sagt: Wenn der Hirte dem Vieh etwas zuruft, um es den Weg zu weisen, versteht das Vieh nicht seine Worte, sondern nur den Ton seiner Stimme. Eine Erläuterung in diesem Sinne wird von Ibn Abbas, Abu ´Ãlija, Mudschahid, Ikrima, ´Atā’ u. a. berichtet.
der irgendein (Tier) anschreit – Suddijj: Hiermit ist der Schafhirte gemeint. Taub, stumm und blind sind sie, [2:271]

– Qatada: „D. h. taub bzgl. der Wahrheit, so dass sie diese nicht hören, blind gegenüber der Wahrheit und der Rechtleitung, so dass sie diese nicht sehen und stumm bzgl. der Wahrheit, so dass sie diese nicht aussprechen.“

Samstag, 3. Januar 2015

Welche Sünde ist am schwersten?

'Abdullah (ibn Mas'ud) berichtete: „Ich sagte: »O Gesandter Allahs, welche Sünde ist am schwersten?« Er sagte: »Dass du Allah etwas ebenbürtig machst (d. h. Schirk betreibst), während Er dein Schöpfer ist.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Dass du dein Kind tötest, weil du befürchtest, dass du das Essen mit ihm teilen musst.« Ich sagte: »Welche dann?« Er sagte: »Dass du Unzucht mit der Ehefrau deines Nachbarn begehst.« Zur Bestätigung (der Aussage des Propheten, Allahs Segen und Friede auf ihm,) offenbarte Allah folgenden Koranvers: „Und die, welche keinen anderen Gott außer Allah anrufen und niemanden töten, dessen leben Allah unverletzlich gemacht hat – es sei denn, (sie töten) dem Recht nach -, und keine Unzucht begehen: und wer aber tut, der soll dafür zu büßen haben. [25:68] (Buchari Nr. 1532 und Nr. 4761 Muslim Nr. 86)

Forderung der Quraisch, dass der Hügel Safa zu Gold werden solle [2:164]

Ibn Mardawijja berichtet von Ibn Abbas:

Die Quraisch kamen zu #Muhammad (s.a.s.) und sagten: „Wir wollen, dass du deinen Herrn darum bittest, dass Er für uns den Hügel #Safa zu Gold macht, so dass wir davon Pferde und Waffen kaufen können. Dann werden wir an dich Iman haben und mit dir kämpfen. Da sagte er: „Gebt mir das verbindliche Versprechen, dass wenn ich meinen Herrn darum bitte, und Er euch den Hügel zu Gold macht, dass ihr dann Iman an mich habt (d. h., dass ihr Iman habt, dass ich der Gesandte Gottes bin).“ Da gaben sie ihm dieses verbindliche Versprechen. Daraufhin bat er seinen Herrn, worauf hin Gabriel zu ihm kam und sagte: „Dein Herr macht ihnen den Hügel zu Gold unter der Bedingung, dass wenn sie dann trotzdem keinen Iman an dich haben, dass Er sie dann so bestraft, wie Er niemanden sonst auf der Welt bestraft hat.“ Da sagte Muhammad (s.a.s.): „Mein Herr, nein, lass mich mit meinem Volk, ich werde es Tag für Tag einladen.“ Daraufhin sandte #Allah den folgenden Koranvers herab: Wahrlich, im Erschaffen der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag und in den Schiffen, die im Meer fahren mit dem, was den Menschen nützt, und in dem, was Allāh vom Himmel an Wasser herniedersandte - und Er gab der Erde damit Leben, nach- dem sie tot war und ließ auf ihr allerlei Getier sich ausbreiten - und im Wechsel der Winde und den dienstbaren Wolken zwischen Himmel und Erde, (in alldem) sind Zeichen für Leute, die begreifen. [2:164] 
( al-Albani sagt in der Silsila as-Sahiha (3388), dass die Überlieferung gesund (sahih) ist. )

Und euer Gott ist ein Einziger Gott. Kein Gott ist da außer Ihm, dem Erbarmenden, dem Barmherzigen. [2:163]

Asmā’ bint Yazid berichtet, dass der Prophet (s.a.s.) sagte: „Der gewaltigste Name Allahs (arab. ismullah al-a’dham) ist in den folgenden beiden Koranstellen (arab. ājāt):

Und euer Gott ist ein Einziger Gott. Kein Gott ist da außer Ihm, dem Erbarmenden, dem Barmherzigen. [2:163] und dem Anfang der Sure Ãli-Imran: Alif Lām Mīm. [3:1] Allāh - kein Gott ist da außer Ihm, Dem Ewiglebenden, Dem Einzigerhaltenden. [3:2].“  
(Abu Dawud Nr. 1496, #Tirmidhi Nr. 3478 und Ibn Madscha)