Translate

Samstag, 19. Juli 2014

Engel Iblis - Verblendung (arab. ghurur) und Hochmut (arab. kibr)

#Tabari berichtet  in einer Überlieferung , die Ibn Abbas  zugeschrieben wird,  dass dieser gesagt hat:  #Iblis gehörte zu einer Gruppe unter den Engeln, die #Dschinn genannt wurden, und die aus ... Feuer (arab. nar as-samum) erschaffen wurden. Sein Name war "der Wächter", und er war einer der Bediensteten für das #Paradies. Alle Engel außer dieser Gruppe unter ihnen – den Dschinn – waren aus Licht erschaffen. Und die Dschinnen, die im #Koran erwähnt sind, waren aus Feuerzungen (arab. maridsch min nar) erschaffen. Der Mensch wurde aus Erde erschaffen.

 Die ersten, die die Erde bewohnten, waren die Dschinnen. Sie richteten Unheil dort an und vergossen Blut und einer von ihnen tötete den anderen. Da schickte #Allah Iblis zu ihnen mit dieser Dschinn-Gruppe, die unter den Engeln war. Iblis und die Seinen verfolgten und töteten sie, bis sie auf Inseln und an die Grenzen der Berge getrieben wurden. 

Als Iblis dies gemacht hatte, wurde er arrogant und von sich voreingenommen und sagte:  Ich habe etwas gemacht  was sonst keiner gemacht hat “ Allah sah, was in seinem Herzen war, die Engel, die mit Iblis waren  jedoch nicht “ 

Auf diese Begebenheit des Unheilstiftens und Blutvergießens wird auch im Koran verwiesen:

Und als dein Herr zu den sprach:  Wahrlich, Ich werde auf der Erde einen Nachfolger ein setzen“  sagten sie:  Willst Du auf ihr jemanden einsetzen, der auf ihr Unheil anrichtet und Blut vergießt, wo wir doch Dein Lob  preisen und Deine Herrlichkeit rühmen?“ Er sagte:  Wahrlich, Ich  weiß  was ihr nicht wisset “ [2:30]

Wenn man etwas Großes tut und den Erfolg sich selbst zuschreibt und nicht Allah, wird man zuerst von sich voreingenommen, d. h. man findet sich selbst toll. Wenn man nicht aufpasst und sein Herz wieder reinigt, entwickelt sich die Krankheit weiter zu #Verblendung (arab. ghurur), d. h. alles, was man selbst tut, findet man gut und alles, was die anderen machen, findet man schlecht. Wenn man dann immer noch nicht seine Krankheit behandelt, entwickelt sich schließlich die Herzenskrankheit zu #Hochmut (arab. kibr), d. h. man meint, man ist selbst besser als die anderen.

Der Gesandte Allahs (s.a.s.) hat gesagt:  Derjenige, der ein Körnchen Hochmut (arab. kibr) in seinem Herzen hat, wird nicht ins Paradies eingehen “ 

Und so sollte man als Muslim vermeiden, ich-bezogen zu denken, denn der erste, der "Ich" sagte, war Iblis, wie Allah ihn im Koran zitiert:  

Er sagte: Ich bin besser als er, du hast mich aus Feuer erschaffen und ihn aus Lehm “ [7:12]


 An diesem Koranvers sieht man noch etwas anderes: 

Iblis sagt: Ich bin deswegen besser als Adam, weil du mich aus dem und dem erschaffen hast und ihn anders. 

Und so ist es genauso, wenn jemand heute meint, er wäre besser als jemand anderes, weil er aus dem oder dem Volk stammt und der andere nicht. Wenn jemand dieses übertriebene Nationalgefühl ((d. h. Zugehörigkeit vor Recht oder das Motto der Dschahilijja) hat, ahmt er in Wirklichkeit nur den Teufel nach. 

Einmal, als unter den Prophetengefährten ein Streit entbrannte und dann gesagt wurde:  Wir sind die und sie sind die …“, sagte der Prophet (s.a.s.):  Das Motto der Dschahilijja? Lasst ihn (diesen Nationalismus) … er ist übelriechend “ (Buchari (4905)

An der Überlieferung von Tabari und im Koranvers [7:12] sieht man noch etwas anderes: Die #Krankheit war bereits im Herz von Iblis, zunächst aber nicht sichtbar. Dann, als Allah ihm befahl, vor #Adam niederzuknien, kam die Krankheit, die ja schon da war, zum Vorschein, als Iblis schließlich klar sagt, was in seinem Herz ist:  

Ich bin besser als er“ [7:12]

Als  Muslim muss man also sein #Herz gut prüfen, denn die Sünden, die man begeht, kommen nicht einfach von selbst, sondern sind ein Ergebnis des Zustands des eigenen Herzens. Und Allah weiß es am besten.

Was sind die Namen, die Allah (t) Adam (a.s.) lehrte?

Und Er hat Adam alle Namen gelehrt“ [2:31]

Der Prophet (s.a.s.) hat gesagt:   

Die Mu’minūn versammeln sich am Tag der Auferstehung und sagen   Wir wollen jemanden suchen  der für uns bei Allah Fürsprache einlegt 

Daraufhin gehen sie zu Adam und sagen ihm:  
"Du bist der Vater der Menschen, Allah hat dich mit Seiner Hand erschaffen, die Engel haben sich vor dir niedergeworfen und er hat dir die Namen von allen Dingen gelehrt. So lege für uns Fürsprache bei deinem Herrn ein, dass Er uns Erholung an diesem unseren Ort geben möge”. (Buchari (4476)

Es  wird also gesagt, dass Allah Adam die Namen aller Dinge gelehrt hat. Es wird berichtet, dass Ibn Abbas (r ) gesagt hat:  Und Er hat Adam alle Namen gelehrt [2:31]

Das sind die Namen, mit denen die Menschen kommunizieren (arab. jata'araf): Mensch, Tier, Himmel, Erde, ...“  ( # Tabari (1/458))


In einer anderen Aussage von Ibn Abbas (r.), die Ibn Abi Hatim berichtet, heißt es  dass auch der Begriff “ #Qadar ” (Vorherbestimmung) und alle anderen Begriffe dazu gehörten.  ( [IbnKathir – Mubarakfuri], S. 51)

Adam - Freidensgruß, Bedeutung der Rechten Hand, Verträge schliesen

Als #Allah #Adam erschuf und ihm seine Seele einhauchte, nieste er. Da sagte er:  Gelobt sei Allah (arab. al-hamdulillah) ” Und so lobpreiste er Allah mit der Erlaubnis Allahs  

Da sagte zu ihm sein Herr  Allah möge dir barmherzig sein, o Adam. Geh zu diesen Vornehmen von den Engeln, die dort sitzen und begrüße sie. Da sagte er zu ihnen   Friede sei mit euch (arab. #as-Salamu alaikum)”  worauf sie antworteten   Und mit dir sei auch Friede und die Barmherzigkeit Allahs (arab. wa alaika-s-Salam wa rahmatullahi wa barakatuhu) ” Dann kam er zurück zu seinem Herrn  worauf Er sagte   Dies ist dein Gruß ( #Friedensgruß) und der Gruß deiner Kinder untereinander ” 

Und Allah sagte, während Seine beiden Hände geschlossen waren   Wähle eine der beiden aus”  da sagte er.   Ich wähle die Rechte und beide Hände meines Herrn sind Rechte  Gesegnete ” 

Da streckte Er sie aus, und in ihr waren Adam und seine Nachkommenschaft  

Da sagte Adam   O mein Herr  wer sind diese?” Er sagte   Das sind deine Nachkommen ” Und bei jedem Mensch war sein vorbestimmtes Alter zwischen seinen beiden Augen geschrieben. Da war ein Mann von ihnen, der der Leuchtendste unter ihnen – oder einer der Leuchtendsten – war. Adam sagte  O mein Herr ... wer ist dieser?” 

Allah  und Ich habe sein Alter auf 40 Jahre sagte   Das ist dein Sohn #David (a.s., der Vater von #Salomon) festgeschrieben “ 

Adam sagte:  O mein Herr, gib ihm mehr an Lebensalter ” Da sagte Allah   Das ist das  was für ihn festgeschrieben wurde ” Da sagte Adam:  Ich habe ihm 60 Jahre von meinem eigenen Lebensalter geschenkt ” 

Allah sagte:  Wie du willst ” Daraufhin bewohnte er das Paradies für so lange wie Allah es wollte, bevor er es verlassen musste. Und Adam zählte während seines Lebens sein eigenes Alter. Schließlich kam der Todesengel zu ihm  Da sagte Adam zu ihm   Du bist vorzeitig gekommen. Mir sind 1000 Jahre festgeschrieben worden ” Der Todesengel antwortete   Das stimmt. Aber du hast deinem Sohn David davon 60 Jahre gegeben ” 

Da stritt Adam es ab  und so wurden seine Nachkommen zu solchen, die (etwas) bestreiten. Und er vergaß, (dass er Dawid 60 Jahre gegeben hatte), und so wurden seine Nachkommen zu welchen, die (etwas) vergessen.  

Und von diesem Tag an wurde es bestimmt, dass (Verträge)  schriftlich festzuhalten sind und dabei Zeugen  anwesend sein müssen ”

Dies berichteten #Tirmidhi (3368), Ibn #Hibban, u. a. Der hiesige Wortlaut ist der von Tirmidhi. Tirmidhi sagt, dass es ein hasan gharib Hadith ist. Klassifizierung aus [Ibn Kathir], Nr. 45: Dies ist ein sahih-Hadith. 

Tauhid - 5 wichtige Dinge

Al-Harith al-Asch'ari berichtet: Der Prophet (s.a.s.) sagte:  Allah, der Erhabene, befahl Johannes (arab. Yahya, dem Sohn von Zacharias, (a.s.)), fünferlei Dinge (wörtl. fünf Worte) selbst auszuführen und dem Volk Israel zu befehlen. Er führte den Befehl nur langsam aus. 

Da sagte Jesus zu ihm (a s )  ‚Dir wurden fünf Worte befohlen, dass du sie selbst ausführst und dem Volk Israel befiehlst, dass es diese ausführen soll. Entweder richtest du nun die Botschaft aus oder ich mache es.‘ 

Da sagte er (d. h  Johannes (a s ))  ‚Mein Bruder, ich fürchte, dass wenn du mir damit zuvorkommst, dass ich dann von Allah bestraft werde oder die Erde mich verschlingt.‘ Daraufhin versammelte Johannes, der Sohn des Zacharias, das Volk Israel in der Gebetsstätte in Jerusalem (arab. bait al- maqdis), bis die Gebetsstätte (wörtl. die Moschee, arab. masdschid) sich füllte. 

Dann setzte er sich gen Osten und dankte Allah und pries Ihn. Dann sagte er: ‚Allah hat mir selbst fünf Wörter auferlegt, die ich ausführen soll und euch befehlen soll, dass ihr sie ausführt:  Dass ihr Allah dienen und Ihm nichts beigesellen sollt, denn das Gleichnis dessen ist wie ein Mann, der einen Sklaven von seinem reinen Geld mit Gold oder Silber kaufte. Dieser Sklave arbeitete nun und gab den Abgabepflichtteil seines Erwerbs (arab. ghillatahu) für einen anderen Herrn ab. 

Wünscht einer von euch, dass sein Sklave so etwas macht? 

Und Allah hat euch erschaffen und versorgt euch, so dient Ihm und setzt Ihm nichts zu Seite. Und Er befiehlt euch, das Gebet zu verrichten. 

Allah schaut mit Seinem Gesicht solange auf das Gesicht Seines Dieners, solange dieser (im Gebet) nicht woanders auf (umliegende Dinge) schaut. Darum schaut nicht während des Gebetes umher. Und Er befiehlt euch das Fasten. 

Das Gleichnis dessen ist wie das eines Mannes in einer Gruppe von Leuten, der einen Stoffbeutel von Moschus hat, und die ganze Gruppe riecht den Duft des Moschus. Und Er befiehlt euch zu spenden. 

Das Gleichnis dessen ist wie das Gleichnis eines Mannes, der beim Feind in Gefangenschaft geraten ist, dem die Feinde seine Hände an den Hals gefesselt haben und der zur Hinrichtung vorgeführt wurde (wörtl. den sie vorführten, um ihm den Kopf abzuschlagen). Da sagte er ihnen  Wollt ihr, dass ich mich loskaufe?“ Daraufhin kaufte er sich von ihnen mit wenig und viel los, bis er sich ganz befreite. 

Und Er befiehlt euch, viel Allahs zu gedenken. 

Das Gleichnis dessen ist wie das Gleichnis eines Mannes, der vor dem Feind flieht, der ihn schnell verfolgt. Schließlich kommt er zu einer mächtigen Festung und verschanzt sich dort. Und der Diener (d. h. der Mensch) ist am besten vor dem Teufel verschanzt, wenn er beim Gedenken an Allah ist ‘“

Die Gemeinschaft, 
und das Hören, 
und das Gehorchen (d. h., dass man dem Befehlshaber innerhalb der islamischen Gemeinschaft gehorcht), 
die Auswanderung (arab. hidschra), 
und den Dschihad auf dem Weg Allahs. 

Denn wer die Gemeinschaft auch nur um eine Haaresbreite verlässt, der hat das Halsband (arab. rigba) des Islam von seinem Hals abgestreift, es sei denn, er kehrt zurück. 

Und wer zu dem Motto der Dschahilijja  (= Nationalismus (d. h. Zugehörigkeit vor Recht siehe Buchari (4905 +4907). Dort sagt der Prophet (s.a.s.):  Unterlasst das, denn es ist übel- riechend!"einlädt, der gehört  zur Bevölkerung  der Hölle “  Da fragten sie:  O Gesandter Allahs, auch wenn er betet und fastet?", woraufhin der Prophet (s.a.s.) sagte:  Auch wenn er betet und fastet und behauptet, er sei Muslim. So ruft die Muslime mit ihren Namen entsprechend dem, wie Allah, der Erhabene, sie benannt hat: Die Muslime und die Mu'minun, die Diener Allahs.


Ahmad. al-Albani erklärte den Hadith für gesund (sahih) im Sahih at-Targhib wa-t-Tarhīb (552)  

Freitag, 11. Juli 2014

Donnerstag, 3. Juli 2014

1 Million Gläubige werden täglich an jeden Tag von Ramadan vor dem Höllenfeuer bewahrt

Imam al- #BayhaQiyy überlieferte im Werk „Schu^ub al-´Îmân“, dass #Allah der erhabene an jedem Tag von #Ramadan eine Million #Gläubige vor dem #Höllenfeuer bewahrt und dass Allah am letzten Tag von Ramadan so viele Gläubige vor dem Höllenfeuer bewahrt, wie im ganzen Monat.

Möge Allah uns von denjenigen sein lassen, die in diesem Monat davor bewahrt werden.


Allâhumma 'Âmîn

Wie oft vergessen wir .... die zwei Engel auf unseren Schultern, die schreiben, schreiben & schreiben!!


Die "ehrenwerten Schreiberengel" (arab.: al-Kiraam al-Kaatibuun) haben die Aufgabe, die Menschen zu begleiten. Jeder Mensch wird ständig von zwei Engeln begleitet, die alle Worte und Handlungen des Menschen aufschreiben. Der #Engel zur Rechten zeichnet die guten Taten in einem Buch, das er bei sich hat, nieder. Der Engel zur Linken hingegen, seine schlechten Taten. Diese Schriften werden am Jüngsten Tag die Grundlage für die Beurteilung der Menschen sein.

 Bevor ein Mumin das Gebet beendet, grüßt er -mit einer bestimmten Kopfbewegung- nach rechts, darauf nach links auf die Schulter schauend. Es wird auch als Schlussgruß (arab. salaam) bezeichnet und hiermit begrüßt er diese Schreiberengel.

 "Oder meinen sie etwa, dass Wir nicht hören, was sie geheimhalten und was sie besprechen? Doch, und Unsere Boten bei ihnen schreiben es auf." (Quran, 43:80)

 (17) Wenn (ihn) die beiden Empfänger vom Rechten und vom Linken sitzend empfangen. 
 (18) Er spricht kein Wort aus, ohne dass bei ihm ein anwesender Beaufsichtigender ist. 
 (Koran,50:17-18)

 (52) Und alles, was sie machten, ist in den Schriften. 
 (53) Auch jedes Kleine und Große ist niedergeschrieben. 
 [Koran 54:52-53]

 Ein Zeichen für Allahs Barmherzigkeit ist, das Er (subhanahu wa ta3ala) uns Zeit gibt zu bereuen bevor der Engel auf der Linken Seite eine schlechte Tat von uns niederschreibt:

 Muhammed sallalahu 3aleyhi wa salam sagte:

„Der Schreiber auf der linken Seite erhebt seinen Stift (d.h. er zögert zu schreiben) für sechs Stunden (nur #Allah weiß, welche Zeitspanne das ist), bevor er die sündhafte Tat eines Muslims aufschreibt. Bereut er sie und sucht Allahs Vergebung, so wird die Tat nicht festgehalten, andernfalls wird sie als eine Tat aufgeschrieben.“

(Berichtet von At-#Tabarani von Al-#Albani als sahih eingestuft)