Translate

Montag, 30. Juni 2014

Was passiert in der ersten Nacht im Ramadan?

Abu Huraira (RadīAllāhu ‘anhu) sein berichtete, dass #Allahs Gesandter (SallAllāhu ‘alayhi wa Sallam) sagte:

„In der ersten Nacht des #Ramadan werden die #Teufel und sich auflehnenden #Dschinn gefesselt und die Pforten der #Hölle geschlossen, sodass KEINE Pforte geöffnet ist, und es werden die Tore des Paradieses geöffnet, sodass kein Tor geschlossen ist, und ein Rufer wird rufen: «O du, der du das Gute begehrst, voran! Und o du, der du das Schlechte begehrst, lasse ab!» Und Allāh befreit Leute vom Höllenfeuer, und dies JEDE Nacht.“

[Überliefert von At-Tirmidhī (682) und Ibn Mādscha (1642), von Ibn Chuzaima (1883), Ibn Hibbān (3435), Al-Hākim (1/582) und Al-Albānī (Sahīh At- #Tirmidhī) für authentisch befunden.]

Sonntag, 29. Juni 2014

Ramadan Mubarak - 50 Dinge an denen du dich halten solltest

Möge Allah unsere gottesdienstliche Taten annehmen und belohnen, uns lieben und uns und unseren Familie Seine vollkommene Barmherzigkeit zu kommen lassen.
BarakAllahu feek(i)


1. Achte darauf dass du deine Adhkar machst. (Morgens und Abends)
2. Vermeide das viele Reden.
3. Gedenke Allah so viel du kannst.
4. Vermeide das viele Essen.
5. Vermeide das viele Schlafen.
6. Vermeide Termine zu vereinbaren die nicht wichtig sind.
7. Vermeide dass viele Rausgehen, wenn es nicht notwendig ist.
8. Vermeide das viele Treffen mit Freunden.
9. Senke deine Blicke.
10. Achte auf deine Zunge.
11. Achte auf dein Benehmen.
12. Habe Enthaltsamkeit zu dieser Dunya.
13. Vermeide das Lästern.
14. Versuche die Sunna Gebete alle zu verrichten. (12 Rakat)
15. Benutze den Siwak.
16. Vermehre das um Vergebung bitten, soviel du kannst.
17. Versuche die Familienbande so gut es geht zu pflegen.
18. Versuche jeden Tag etwas zu spenden.
19. Gutes Benehmen zu deinen Eltern.
20. Achte auf deine aufrichtige Niya.
21. Habe immer deinen Quran bei dir. (Arbeit, Schule, Bus, U-Bahn usw.)
22. Versuche immer hoch motiviert zu sein für gute Taten.
23. Versuche deine Zeit nicht vor dem TV oder Internet zu verschwenden.
24. Vergesse deine Geschwister nicht im deinem Dua.
25. Gewähre das Gute und vermeide das Schlechte.
26. Bitte Allah um Vergebung für All deine Sünden.
27. Bete 2 bis 8 Rakat das Duhagebet.
28. Versuche die meisten Gebete in der Moschee zu beten.
29. Mache zwischen Athan und Iqama viel Dua.
30. Versuche dir ein Ziel zu setzen wie oft du den Quran durchlesen willst. (Mind. 2 mal)
31. Versuche immer in der ersten Reihe zu beten.
32. Versuche den Takbir ul Ihram zu erreichen.
33. Versuche vor dem Athan in der Moschee zu sein, damit du den Muathin nachsprechen kannst.
34. Versuche zum Tarawihgebet zu gehen.
35. Verlasse das Tarawihgebet bis der Imam es verlässt.
36. Wenn du den Quran nicht lesen kannst, dann höre ihn zumindest. (CD oder Kassette)
37. Versuche etwas zum Suhur einzunehmen auch wenn es nur ein Glas Wasser ist.
38. Versuche auch den Tafsir aufzuschlagen.
39. Versuche auf Wudu zu sein.
40. Versuche nicht viel zu telefonieren. (Halte dich kurz)
41. Übertreibt nicht bei euren Gerichten.
42. Erledigt eure Großeinkäufe vor Ramadan.
43. Kauft euren Kinder und Lieben  Geschenke vor Ramadan oder vor den letzten 10 Tagen von Ramadan.
44. Tanke am 20. Ramadan nochmal auf und gebe Gas.
45. Versuche am Itikaf teilzunehmen auch wenn es nur 1 Tag ist.
46. Lächel deinen Bruder ins Gesicht bzw. Schwester. (Bruder zu Bruder, Schwester zu Schwester)
47. Unterdrücke deinen Zorn und zeige Geduld.
48. Gehe Streitigkeiten aus dem Weg.
49. Halte deine Vermutung gegenüber Allah gut, dass Er deine Sünden vergibt.
50. Strenge dich an und mache nicht schlapp es sind nur 30 Tage.

Ramadan - die Religion aller Propheten und Gotteleute


Der #Ramadan ist der 9. Monat im islamischen Mondkalender. Er gilt unter den Muslimen als der heiligste Monat, da der Koran in diesem Monat offenbart wurde und weil die „Nacht der Bestimmung” (Laylah al-Qadr) sich in diesem Monat befindet, welche laut #Koran wertvoller als tausend Monate ist. Das arabische Wort für das Fasten, „as-Saum”, bedeutet in erster Linie Enthaltsamkeit. In diesem Monat gilt es für #Muslime, zwischen #Morgengrauen und #Abenddämmerung zu fasten – d.h., keinerlei Nahrung (Essen und Trinken) zu sich zu nehmen und auf Genussmittel und Geschlechtsverkehr zu verzichten. Die Pflicht des Fastens, sein Wert und sein Nutzen werden anhand folgenden Koranverses deutlich:

“O ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren, auf dass ihr gottesfürchtig werdet.”
(#Sure al-Baqarah, 183)

Ebenfalls wird hier erwähnt, dass das #Fasten nicht etwa eine Pflicht ist, die nur der Gemeinschaft #Mohammeds xsas aufgetragen wurde, sondern viel mehr wird auch von Gesandten und #Propheten, wie beispielsweise #David und #Jesus, Friede sei auf Ihnen, die Tätigkeit des Fastens berichtet. Dies bestätigen sowohl der Koran und die Sunna, als auch Passagen des Alten und Neuen #Testaments. (#Jesaja 58:3-9, #Matthäus 6:17-18; Matthäus 17:21; #Psalm 35:13; Psalm 69:11; usw… ) An dieser Stelle wird erneut deutlich, dass der #Islam, die Hingabe an den Einen, allmächtigen #Gott, keine neue #Religion, sondern die Religion aller #Propheten und Gottesleute war, und ist. Hier sei angemerkt, dass die Art und Weise des Fastens, wie es zu bestimmten Zeiten praktiziert wurde, nicht bestimmt ist, da das Fasten, wie bereits erwähnt, lediglich die Enthaltsamkeit von bestimmten Dingen über gewisse Zeitabstände beschreibt, welche je nach Zeitalter und Botschaft variieren konnten.

Das könnte dich auch interessieren



Ramadan Mubarak - 50 Dinge an denen du dich halten solltest

Das Wesen des Menschens: die Seele, das Ego (Triebe), der Verstand und das Herz



































Dienstag, 13. Mai 2014

Wie entstehen Sünden?

Sünden finden ihren Ursprung in den 4 Wesensarten, welche unterschiedlich stark in der menschlichen Natur (arab. #Fitra ) enthalten sind. Am stärksten ist die viehische Eigenschaft, diese trägt im Guten eingesetzt zur Selbsterhaltung des Menschen bei. Dann folgt die Wesensart des Raubtiers. Wenn diese beiden Arten zusammentreffen und den #Verstand benutzen, resultiert darauf die teuflische Wesensart, welche sich z.B. im Schmieden von Listen und Täuschung äußert. Am Ende resultiert daraus ein Mensch, der sich Eigenschaften anmaßt, die nur Allah zustehen.

1.    Der #Hochmut, das Prahlen, dass man es liebt, gelobt zu werden usw. Manchen Menschen ist dies jedoch gar nicht so bewusst, und ein solcher Mensch empfindet etwas gar nicht als #Sünde, obgleich es eine vernichtende Sünde ist. 

Allah hat Eigenschaften, die nur Ihm zustehen. Falls ein Mensch sich diese zu eigen machen will, begeht er große Sünden.

Abdullah ibn Mas'ud berichtet, dass der #Prophet (s.a.s.) gesagt hat: "Jemand, der in seinem Herzen Hochmut auch nur vom Gewicht eines Atoms hat, kommt nicht ins #Paradies." (Muslim)

2.    Eigenschaften, die der #Teufel hat. Wenn jemand solche Wesenszüge hat resultieren daraus Sünden wie #Missgunst, betrügerisches Handeln, listig sein, #Heuchelei, das Aufrufen zur Verderbnis usw.

3.    Eigenschaften, die das Vieh hat. Hieraus entspringt das unbedingte Streben nach Befriedigung von Gelüsten des Gaumens und des Geschlechtsorgans. Somit sind Unzucht, das Essen von Verbotenem, Diebstahl und Selbsterniedrigung, um seine Gelüste zu befriedigen, Sünden, die dieser Wesenart entspringen.

4.    Wesensart des Raubtiers. Hieraus entspringen das Wüten, das Morden und jegliche gewaltigmäßige Verletzung der Rechte bzw. des Besitzes von anderen.

Aus diesen Ursprüngen quellen dann die Sünden zu den Gliedern. So äußert sich ein Teil der Sünden im #Herzen – wie z.B. der Unglaube, das Erfinden von Erneuerungen im #Islam und die religiöse #Heuchelei. Andere Sünden äußern sich im Auge wie z.B. das verbotene Betracheten der Schönheit einer fremden Frau. Ein anderer Teil der Sünden äußert sich im Bauch, dem Geschlechtsorgan usw.

Woran erkennt man eine aufrichtige Reue ( Tauba)?

  1.  Man hört auf, die Sünde zu begehen
  2.  Man bereut die Sünde vor Gott. Es tut einem aufrichtig leid, dass man so gehandelt hat. 
  3. Wenn die Sünde nicht nur zwischen dem Menschen und Gott ist, sondern dabei einem anderen Menschen Unrecht getan wurde, wie z. B. bei Diebstahl, so muss man dem Betreffenden das Unrecht wieder gut machen. Im Falle des Diebstahls müsste man ihm das gestohlene Gut zurückerstatten.



Allah nimmt die Reue (tauba) der Menschen an, sobald diese aufrichtig ist

Ibn Umar berichtet, dass der Prophet (s.a.s.) gesagt hat: "#Allah nimmt die #Reue des Dieners (d. h. des Menschen) an, solange seine #Seele nicht die Kehle verlässt (arab. gharara)." (#Tirmidhi (3537).# Albani erklärte den #Hadith für gut (hasan))

Abu Musa al-Asch´ari berichtet, dass der #Prophet (s.a.s.) sagte: „#Allah reicht Seine Hand nachts, damit der, der am Tag gesündigt hat, bereue, und Er reicht Seine Hand tagsüber, damit der, der in der Nacht gesündigt hat, bereue. Dies tut Allah solange, bis die Sonne im Westen aufgeht“.(#Muslim "kitabu-t-tauba")

Aus diesen Hadithen kann man folgendes entnehmen:

      Die #Barmherzigkeit und die Bereitschaft Allahs, Seinen Dienern zu vergeben, ist immer vorhanden und nicht an irgend eine Zeit geknüpft – obwohl einige Zeiten vorzüglicher in dieser Beziehung sind als andere (wie z. B. das letzte Drittel der Nacht oder die Zeit zwischen #Adhan und #Iqama (d. h. erstem und zweitem Gebetsruf)). Dies liegt aber daran, wie Ibn Qudama sagt, dass dann z. B. durch die Ruhe der Nacht das #Herz frei von anderen Gedanken ist als an das Gedenken an Allah, so dass man dann Allah besonders nahe ist.

      Der Mensch ist angespornt, dass er schnell nach einer in der Nacht oder am Tag begangenen Sünde diese bereut. 


      Allah nimmt die Reue ständig an, solange Er die Möglichkeit zur Reue gibt. Und die Möglichkeit zur Reue gibt Er bis zu dem Zeitpunkt, wenn die Sonne im Westen aufgeht, welches eines der großen Anzeichen für das unmittelbare Eintreffen des Jüngsten Tages ist. Für jeden Menschen persönlich gibt Allah natürlich nur die Gelegenheit zur Reue, solange er sich in seinem irdischen Leben befindet – genauer gesagt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem seine Seele durch die Kehle den Körper verlässt (arab. #gharghara), wie aus dem Hadith von #Tirmidhi hervorgeht.



Tauba machen die Reue und Umkehr von Sünden

Woran erkennt man eine aufrichtige Reue

Tauba machen – die Reue und Umkehr von Sünden

Ibn Qudama: Wisse, dass die Sünden ein Schleier sind zum Geliebten (d. h. Allah). Und die Abwendung dessen, was einen von Allah entfernt, ist Pflicht. Dies geschieht durch Wissen, Reue und Entschlusskraft. Denn wenn man nicht weiß, dass die Sünden den Menschen von Allah entfernen, bereut man nicht seine Sünden, und man empfindet keinen Schmerz dabei, einen Weg zu gehen, der entfernt von Allah ist. Und wenn man keinen Schmerz empfindet, dann kehrt man auch nicht um. 

Der Prophet (s.a.s.) hat gesagt: َ

"O ihr Menschen, kehrt zu Allah um und macht #Reue (arab. #tauba), denn ich bereue am Tag hundert Mal vor Allah." (#Muslim (2702/42)

Ibn Mas'ud berichtet, dass der Gesandte Allahs (s.a.s.) gesagt hat: "Allah hat mehr Freude an der Reue und Umkehr Seines Dieners, der #Iman hat, als dieser Mann: Ein Mann, der auf einer weiten, kahlen Ebene ist und sein Reittier mit sich hat, welches sein Essen und sein Trinken auf sich trägt. Er schlief ein. Als er aufwachte, war sein Reittier verschwunden. Er suchte es solange, bis er durstig wurde. Da sagte er zu sich: "Ich kehre zu dem Ort zurück, an dem ich war und schlafe, bis ich sterbe." Da legte er seinen Kopf auf seinen Unterarm, um zu sterben. Als er wieder erwachte, war auf einmal wieder sein Reittier samt seinem Proviant, Essen und Trinken bei ihm. 

So hat Allah mehr Freude an der Reue und Umkehr (arab. tauba) Seines Dieners, der Iman hat, als dieser Mann Freude an seinem Reittier und Proviant hat." (#Buchari(6308) und Muslim(2744)

Die Gelehrten sind übereingekommen (arab. idschma'), dass es Pflicht ist zu bereuen, wenn man eine Sünde gemacht hat, und zwar deshalb, weil die Sünden einen kaputt machen und von Allah entfernen. Somit muss man gleich vor ihnen fliehen.

Ibn Qudama: Man muss ständig zu Allah umkehren, weil der Mensch nicht frei ist von #Sünde. Und wenn er auch keine Sünden mit seinen äußeren Körperteilen (wie Zunge, Hand, …) begeht, so ist er nicht frei davon, in seinem Herz über eine Sünde zu sinnen. Und sollte er auch davon frei sein, dann ist er nicht von #Einflüsterungen des Teufels frei, die seine Gedanken vom Gedenken an Allah ablenken. Und sollte er auch davon frei sein, dann ist er nicht frei von zeitweiser Unachtsamkeit und von dem Zuwenigbesitzen an Wissen über Allah und Seine Eigenschaften und Seine Taten. Und all dies sind Defizite und niemand ist frei von irgendeinem dieser Defizite.

Zwar sind diese Defizite in der Persönlichkeit bei den Menschen unterschiedlich groß, jedoch ist dieses Defizit grundsätzlich beim Menschen da. Und deshalb sagte der Gesandte Allahs (s.a.s.):

"Mein Herz wird (zeitweise vom ständigen Gedenken an Allah) abgelenkt, und deshalb bitte ich Allah jeden Tag hundert Mal um Verzeihung."( Muslim und Abu Dawud(1515))

Das könnte dich auch interessieren

Allah nimmt die Reue (tauba) der Menschen an, sobald diese aufrichtig ist


Woran erkennt man eine aufrichtige Reue (tauba)